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Diese Köpfe sind
Versuche, den verlorenen Kopf zu ersetzen, und zeigen in der Beliebigkeit
ihrer Auswahl die Auswechselbarkeit von Machthabern und -symbolen. Mittels
"Morphing" (gleichförmige Transformation eines gegebenen
Quell-Bildes in ein gegebenes Ziel-Bild) verwandeln sich die Köpfe
nahezu unmerklich und gehen fließend ineinander über. Außer dem Video "Köpfe der Macht", das aus der Figur auf die Decke des Ausstellungsraums projiziert wird, kommt dieses Medium noch mehrmals vor, um auf den unterschiedlichen Geschlechtsbezug in der gesellschaftlichen Rollenverteilung anzuspielen. So erscheinen die nackten Brüste einer Frau über den "bekleideten" Brüsten der Figur, eine weibliche Hand in hausfraulicher Tätigkeit (Schneidetätigkeit) ergänzt die "fehlende" linke Hand, und auch das Video "die Geburt Österreichs" am unteren Teil der Austria beschäftigt sich mit einem Frauenthema. Eine Interaktion soll
das Publikum in das symbolträchtige Geschehen miteinbeziehen. Die
BetrachterInnen werden eingeladen, sich vor der "Austria" auf
einem rot-weiß-rot gehaltenen Kissen mit dem mehrsprachigen Aufdruck
"bitte hier knien" niederzuknien - und lösen dadurch folgende
Kettenreaktion aus: innerhalb einer rot-weiß-roten Polizeiabsperrung
dreht sich eine kleine Austriafigur auf Rädern zur Melodie des Donauwalzers
im Kreis. Gleichzeitig filmt eine Überwachungskamera die/den Kniende(n) und zeigt sie/ihn in einem Monitor (dieser Monitor kann sich, wenn räumlich möglich, in einem anderen Raum befinden, bzw. ist der Monitor im Raum so positioniert, dass er für den Knieenden nicht sofort als Überwachungsmonitor erkennbar und einsehbar ist).
DANK AN:
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